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Index <  Kontaktjonglage mit Bällen  ~  Erlernen der Kontakjonglage

skyway
Verfasst am: 26.02.2007, 15:17 Antworten mit Zitat
Beiträge: 2
Hallo!

Bin irgenwie über tausend Ecken in dieses Forum hier gerollt. Zum Thema Kontaktjonglage kam ich übrigens, als ich den Kristallmagier vor einiger Zeit in der Stuttgarter Königsstraße gesehen hab (und natürlich die Reise ins Labyrinth, in jungen Jahren). Wirklich faszinierend.

Warum genau hat der Kristallmagier dieses Bußgeld auferlegt bekommen? Wegen der Musik?

Wer kann mir sagen, wie lange man ungefähr braucht um so mit den Bällen umgehen zu können?

Thx, Sky
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x-gex
Verfasst am: 27.02.2007, 14:36 Antworten mit Zitat
Benutzer-Profile anzeigen Beiträge: 24
naja kommt drauf an, was du mit "umgehen" meinst....
ich kann nur sagen, dass es um einiges schwieriger ist, als die wurfjonglage: zum erlernen der 3-Ball-Kaskade braucht man in der regel einige stunden, vorführreif kann es schon nach ein paar tagen werden, bei der KoJo sitzt du tagelang an einem trick, bevor dus überhaupt schaffst, den ball irgendwie zu führen...
den schmetterling/scheibenwischer hab ich nach ca. einer woche und täglich min. einer stunde trainingsicher ohne drop hingekriegt. also mit beiden händen. und das ist einer der einfachen tricks. und ganz im ernst, alleine macht dieser trick noch nicht viel her, bis du also vor deinen freunden "auftreten" kannst musst du noch ne weile mehr lernen.

x-gex .oO
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Kerry
Verfasst am: 27.02.2007, 14:50 Antworten mit Zitat
Benutzer-Profile anzeigen Beiträge: 1671
Ich denke hier steht mehr: http://www.kontaktjonglage.de/forum/viewtopic.php?t=55

Scheint wirklich wegen der Musik gewesen zu sein...es ist richtig schade, wenn sowas passiert, besonders wenn sich kein Anwohner oder sonstwer beschwert hat, sondern einfach nur weils halt so in irgendeinem Gesetz geschrieben steht...naja.

Hm, ich kann zwar nicht behaupten, dass mir die normale Wurfjonglage einfacher gefallen wäre (vielleicht habe ich mangels Inspiration und Lust auch nur einfach zu wenig geübt), aber die Kontaktjonglage ist schon ein relativ forderndes Hobby.

Im dot org Forum meinte mal jemand, dass man auch nach regelmässigem zweijährigen Training noch immer Anfänger ist, was ich auch gerne glaube, allerdings sollte man da dann schon zumindest vor seinen Freunden damit auftreten/angeben (*g*) können.

Leute, die nix mit Kontaktjonglage zu tun haben und am besten auch noch gar nie was davon gesehen haben, kann man auch mit einfachen Tricks beeindrucken habe ich festgestellt. *g*
Dafür ist der Schmetterling sehr gut geeignet, der sieht nämlich schon sehr magisch aus und ist wie x-gex bereits sagte, auch in relativ kurzer Zeit erlernbar.
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Max
Verfasst am: 27.02.2007, 17:03 Antworten mit Zitat
Beiträge: 16
x-gex hat Folgendes geschrieben:
zum erlernen der 3-Ball-Kaskade braucht man in der regel einige stunden, vorführreif kann es schon nach ein paar tagen werden,


3Ball Kaskade in einigen Stunden?
Meiner Meinung nach ist das eher der absolute Ausnahmefall.
Und denke nicht, Wurfjonglage sei einfach; es gibt vielleicht einige einfache Tricks, aber die gibt es bei der Kontaktjonglage auch!
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skyway
Verfasst am: 27.02.2007, 20:02 Antworten mit Zitat
Beiträge: 2
Ok, vielen Dank für eure schnelle Antwort!

Mich hat einfach mal interessiert, wie lange ihr jeweils gebraucht habt, um es einigermaßen vorführreif hinzubekommen. Jeder ist ja unterschiedlich begabt.

Das mit der Musik auf offener Straße geht denke ich in den Bereich einer unerlaubten Sondernutzung nach dem Straßenverkehrs- oder Ordnungswidrikeitengesetz.
Zum einen ist mir bekannt, dass die Beamten, die in der Innenstadt auf Streife sind, gewisse Zahlen an Anzeigen vorlegen müssen, um nicht massiven Druck von oben zu bekommen
Zum anderen kann natürlich sein, dass sich von den 10000 Menschen, die an einer solchen Vorführung vorbeigehen immer auch einer darunter befindet, der sich an solch einer Art der Kunst stört und Anzeige erstattet hat. Die Polizei hat dann die Pflicht, dem nachzugehen, obwohl bei einer Ordnungswidrigeit eigentlich das "Opportuntitätsprinzip" greift, d.h. man nach pflichtgemäßem ermessen entscheidet, ob ein eingreifen notwendig ist. Dies ist bei harmlosen Sachen eigentlich stets der Fall, wenn die "Gefahr" einer Nachahmung besteht. burnout
Das mit de Musik wird in der Stadtverordnung Stuttgart so gereglt sein und man möchte damit verhindern, dass die Straße von allerlei Künstlern überzogen wird, die vielleicht auch nicht die Qualität der Kontaktjonglage von Ruven Nagel aufweisen. Das wär meiner Ansicht nach kein so ein schönes Bild.
Hier gilt dann das Gleichheitsprinzip...

Schwierige Geschichte, über die man stundenlang philosophieren könnte.
Die einzige Möglichkeit wäre, sich eine Genehmigung zu holen, die ist aber mit einigen Euros an kosten verbunden. blinzel

Sky
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