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temotshin
Verfasst am: 06.04.2010, 08:50 Antworten mit Zitat
Beiträge: 85
Guten Tag ihr eifrigen Kugler, na heute schon die Kugel gestreichelt? Vergesst nicht welchen groll ihr auf euch zieht, wenn ihr es nicht tut...

Ich habe mal eine Frage wegen der Auftritte. Auf einer Bühne ist Kontaktjonglage ja etwas sehr feines und einfaches, ist mir natürlich lieber, aber jetzt kommen wieder die ganzen Mittelaltermärkte, bei denen man ein 180° oder mehr Publikum hat. Man kann sich ja ganz schlecht aufteilen und Kontaktjonglage ist ja definitiv nur in Front etwas sehr Faszinierendes, außer bei den langsamen Armrolls, wo es ja für die seitlich stehenden wirklich schön anzusehen ist. Hat jemand Tipps, wie man möglichst viele faszinieren kann, ohne das man sich all zu oft wiederholen muss, damit es auch jeder gesehen hat, wenn man seine Kürmoves mehr oder weniger macht?

Persönlich fange ich ja an, in dem ich ein paar Handtricksmache, also richtig schön auf 2 Fingern stehen lassen einhändig, generell alles einhändig, damit bewege ich mich erstmal zur Mitte. Dann versuche ich es damit, dass ich sie auf der Faust stehen lasse und hebe mein Arm hoch. Damit ich wie eine ARt Freiheitsstatue da stehe, denn jwetzt ist der Zeitpunkt wo die meisten ihr Fotos machen. Anschließend geht ich dazu über einwenig interatkv mit 3 4 Leuten aus dem Publikum zu spielen, damit ich überall mal war,und geh dann andersherum nochmal an ihren vorrüber mit den ersten Armolls. Anschließend stell ich mich nur noch mittig und fang dann an, die schweren Geschütze herauszuholen. also die ganzen Bodyrolls usw. Aber das mach ich eben nr frontal sicher ich dreh mich ab und an mal zur Seite und mach da mal die nächaste bewegung, aber alleine diese Drehung ist mir schon nicht mehr ästhetisch genug., aber komen wir zurück zumeiner Frage. Wie gehtihr damit um, damit mandie 180° auch alle begeistert und nicht nur die Frontalstehenden? ich übe mich ab und an darin, dass ich mich mt tanzartigen Bewegungen *g* immer umherbewege, aber selbst das ist ab und an sehr schwiieirg, da man ja doch spätestens bei den Bodyrolls als jemand der eben noch nicht so ein Genie auf der Kugel ist, noch relativ starr stehen muss. Ich würde einfach gerne inein paar Inspirationen sammeln, die ich jetzt ein üben könnte, da gerade meine neue Choreo entsteht, mit den neuen Bewegugnen die ich über den Winter gelernt habe. Es ist ja erst mein 2 Jahr und bin noch total grün hinter den Ohren und daher frage ich mal die Pros *einschleim^^*

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Kerry
Verfasst am: 06.04.2010, 10:12 Antworten mit Zitat
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Pro bin ich auch noch lange nicht, ich hab jetzt erst meine ersten Bühnenauftritte hinter mir, hatte da keine Center Stage sondern nur Publikum direkt vor mir was mir auch ganz lieb war, Center Stage gabs immer in Tittmoning und nja, da muss ich Dir schon recht geben, es sieht direkt von vorne besser aus wenn der Akteur sich eher dem vorderen Publikum zuwendet, von der Seite siehts schon auch gut aus und ich würde mal wagen zu behaupten, dass die meisten Leute, für die die KJ neu ist oder relativ neu, einfach nur staunen, egal aus welchem Winkel sie die betrachten. Man kann einige moves einbauen, bei denen man sich dreht...Chest- und BTN Rolls kann man gut als Pirhouette (Schreibfehler?) ausführen, den Kelch kann man auch machen und sich 360 Grad schön langsam drehen, solche moves stell' ich mir ganz schön auf Center Stages vor. Ja, ich würde halt versuchen Bewegung reinzukriegen, nicht unbedingt moves ständig wiederholen, sich aber dann doch mal dem Publikum an der Seite zuwenden, sonst kommen die sich benachteiligt vor. Smile Aber keine Ahnung, ich stand bisher nicht vor dem Problem/der Frage...

Du kannst das Publikum nachher ja mal fragen, vielleicht kennst Du auch einige und lässt die mal Deine Show seitlich und dann von vorne gucken und Dir den von ihnen empfundenen Unterschied erklären...dann hast Du ja schon nen Anhaltspunkt.
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Doro
Verfasst am: 06.04.2010, 19:45 Antworten mit Zitat
Beiträge: 149
Hey, ich kann jetzt nicht aus Erfahrung von KJ-Auftritten sprechen, aber von anderen Zirkusauftritten. Wenn man mit mehreren auf der Bühne steht ist das natürlich einfacher. Die Solo-Auftritte waren bis jetzt immer auf das zentrale Publikum ausgerichtet, aus dem einfachen Grund, da man sowieso nicht alle bedienen kann und wenn man es dennoch versucht es arg erzwungen aussieht.
Ich habe schon mehrere Künstler gesehen die bei einem 180° oder rundum Publikum auf einere Seite einen Trick gemacht haben, irgendwie auf die andere Seite gegurkt sind und dann dort einen Trick vorgeführt haben. In dieser Zeit wartet dann der jeweils andere Teil unnötig.

Ich würde an das Problem aber nicht so herangehen, dass ich mich frage, wie kann ich das ganze Publikum bedienen, sondern wie kann ich den Platz den mir das Publikum bietet, nämlich eine lange Bühne, ausnutzen.
Also welche Tricks stehen einem zur Verfügung? Weisen sie in eine Richtung? Folgen sie einer Form oder einem Muster? Kann man sie in die Länge ziehen? So kann man dann die Bühnenform mit seinen Tricks "nachmalen". Dabei finde ich es auch nicht so wichtig, das jede Seite gleich oft drankommt. Gerade wenn man noch nicht so erfahren ist, würde ich mich eher auf schöne saubere Tricks konzentrieren als auf Teufel komm raus mich für jeden Typ im Publikum gut zu positioniren. Die meisten Shows sind auf das zentral sitzende/stehende Publikum ausgelegt und das Publikum weiß das. Da wird niemand einem einen Vorwurf daraus machen. Wenn man als Zuschauer schlecht sieht kreidet man das doch zuerst den Zuschauern die da stehen wo man selbser gern hin will an und nicht dem Künstle an. Mich persönlich stöhrt es nicht, auch nicht bei KJ, wenn ich mehr von der Seite zuschaue.

Es ist natürlich cool, wenn man eine Performance hinbekommt, die von fast überall schön anzuschauen ist. Du hast ja einen Klimax in deinem Auftritt beschrieben, das laß sich nicht schlecht. Du kannst den auch aufbrechen, dann kannst du dich mit eher kleineren Tricks umherbewegen und stationär größere Sachen machen. Beispiel, du kommst auf die Bühne rechts, links oder mitte ist ja egal, spielst mit der Kugel rum bist du deine erste "Position" erreicht hast und machst einen etwas schwierigeren Trick. Dann löst du dich von dieser Stelle wanderst wieder stoppst vieleicht, machst mitten drin eine Isolation oder so, bis du die nächste Position erreichts. Dieses klein anfangen und dann steigern ist ja ein klassischer Aufbau. Dabei sind dann aber am Anfgang alle einfachen Sachen verbraucht. Die kann man dan schlecht noch mal als Verbindungsstücke verwenden.

Hoffe das hilft die jetzt was weiter. Ich fand aber die von die beschriebenen Sachen, die du auf der Bühne machst schon gut. Du beziehst das Publikum ja schon mit ein.

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temotshin
Verfasst am: 07.04.2010, 12:31 Antworten mit Zitat
Beiträge: 85
Was ich bisher gelernt habe ist niemals jemanden den Rücken zu drehen, dass ist das widerlcihste was man bei einer Show machen kann, daher versuche ich wirklich gerade mich mit kreisförmigen bewegungen über die Bühne zu bewegen. Ich gehöre jetzt zu einer Feuershowtruppe die praktisch immer mit 180° arbeitet, einfach weil es für Feuershow so am besten ist, da kann man die meisten Leute mit heranziehen und die meisten Bühnen sind ja auch überdacht, ist natürlich schlecht, besonders wenn der Wind gegen einen bläst.

Meine Tipps für jene, die jetz auch auf den Versuch kommen müssen, Tricks in 180° (vielleicht kommen ja noch erfahrungsberichte von anderen Kuglern... die Hoffnung stirbt zu letzt^^) immer daran arbeiten, dass Publikum stufenweise zu erstaunen auch wenn davon eben abgeraten wurde, denn es ist ja nun mal so, dass für die Menschen im Grunde (das gilt für Bodyroller meiner Meinung nach) 3 Stufen gibt. Die Handtricks angefangen beim Scheibenwischer endend bei komplizierten Bewegungen bei der die Kugel die unmöglichsten Wege über den Handrücken nimmt^^. Dann kommen ganz klar die Armrolls am besten mit einem schön langasmen anfangen wen dann das oooh durch die Reihen eght am beisten gleich ml einen Stall. Mit einem stall kannman sich wunderbar umher drehen, jetzt ist man auf der zweiten Stufe. Nun tun ein paar kombinationen ganz gut. Da ich noch nicht so weit bin, ende ich dann mit dem Stall auf dem Ellbogen, mehr st einfach noch nicht drin. Das hat den Grund das ich jetzt Fix das ist neu , die Stufe müsste ich mit einrechen nun werfen kann, gut nur auf einen Arm aber besser als nix man will ja Calvus nicht die Faszination rauben^^. Nun kommt dann die dritte Stufe das sind ganz kar die Bodyrolls. Viel mehr faszination kannich nicht aufbringen und ich alsi Laie fand die natürlich auch am interessantesten. zum Schluss ganz klassisch Kugel auf den Schädel arme Ausberiten die Trommel verstummt im Hintergrund jubel kmmt^^. Natürlich finden es Geübte interessant auch von der Seite, aber als Laie....es ist schwieirg nochma gedanklich die Distanz herzustellen., wie sehen ds Laien. Wirklich drehen kann man sich nicht zm Publikum zu den Seiten, denn dann haben ie andeen deinen Rücken, gut als Frau...aber das ist ein andres Thema^^ Das ist ganz mies und auch dieses Widerholen, davon muss ich abraten, sieht einfach doof aus und passt in keine Choreo. mit kombinationen habe ich jetzt beim mich selbst filmen von der Seite festgestellt, kann man da noch einwenig was machen, wenn man um sich mehr oder weniger herum spielt und dabei sich noch fleißi einweng dreht bis man sich übergeben muss^^. Meine Frage zieht halt darauf ab wie man am besten die Bodyrolls am schönsten Zezeigen kann meine jétzig Idee ist, dass ich Chestrolls mache und mich dabei einal im kreis drehe dabei mach ich so 5 bis 6 Chestrolls, weiß aber nciht ob das ankmmt. Aber ich habe ja noch einen Monat Zeit bis die gesamte Choreo für dieses Jahr stehen muss^^.

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Kerry
Verfasst am: 07.04.2010, 17:21 Antworten mit Zitat
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Es arbeiten ja auch nicht alle mit ner festen Choreographie...ich hab mir eine ausgearbeitet, war fürchterlich nervös am ersten Tag, an Tag 2 meiner ersten "professionellen" Auftritte gings dann teilweise auch schon mit leichten Improvisationen, sieht auch einfach geschmeidiger aus, denn nicht immer will die Kugel da hin wo sie eigentlich hin muss, und wenn man darauf frei reagieren kann ist das noch immer am schönsten mit anzusehen.
Kugel aufm Kopf kam letzten Sommer bei den Leuten immer super an, jetzt warens die Ellbogenwürfe, bei Kugel aufm Kopf haben die nur geguckt...ich glaube das kommt immer aufs jeweilige Publikum an, was die toll finden und worauf sie reagieren. Ich glaube man kanns nicht in "Faszinationsklassen" einteilen die Moves...
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temotshin
Verfasst am: 08.04.2010, 08:17 Antworten mit Zitat
Beiträge: 85
Es gibt doch nichts schlimmeres als ein Publikum das in sich hineinstaunt XD bei denen du denkst, stör die jetz bloß nicht...so einen Spaß den sie innerlich ausleben. Sicherlich ist es von Auftritt zu Auftritt unterschiedlich und eine feste Choreo wie du gesagt hast, gibt es eh nicht. Man muss immer auf die jeweilige Situation reagieren. Allein wenn die Sonne ungünstig steht, hat es sich fast schno gegessen, oder wenn der Untergrund die Bewegungen nicht zu lässt, doch muss ich sagen, zu wissen, wo man sein sollte, wenn man auf die Musik (auch wenn ich mitlerweile nur noch mit Livemusik meiner Mitstreiter arbeite, die können darauf reagieren, wenn ich noch etwas länger brauche) ist einfach sehr günstig. Man weiß wie lange man schon gekugelt hat, wieviel Zeit man noch hat und man vergisst so schnell keine Bewegung und wiederholt sich nicht so oft. Außerdem ist es ein genialer Effekt, wenn die Musik ihre letzten Takt, wenn die Kugel auf der Stirn liegt und die Arme ausgebreitet sind. Für gewöhnlich hatte ich bis dahin noch die Fäuste geballt und beim letzten Ton die Finger von einander gestreckt und nochmal mehr Spannung in den Körper gebracht.


PS meine Kugel taut sich gar nicht anders zu rollen als ich das will, ich habe noch eine im Schrank,und wenn sie nicht spurt, wird sie ausgetauscht und das weiß Lise ganz genau und deswegen gehorcht sie mir stets murhahahahah^^

PPS Ich habe mich gestern zum ersten mal ordentlich eine Hitze abbekommen, ist halt doch eine Sammellinse, was kann im ungünstigsten Falll passieren wenn sie auf dem Kopf legt, zur Mittagstzei? Hat da jemand schon mal ungünstige Erfahrungen gemacht? Wenn ja dann spiele ich Mittags mit Augenbinde

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Hexer
Verfasst am: 08.04.2010, 09:59 Antworten mit Zitat
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Kerry hat da mal "ungünstige Erfahrungen" mit qualmenden haaren gemacht

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temotshin
Verfasst am: 08.04.2010, 12:28 Antworten mit Zitat
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Oh ha...und das wo mir Glatze so schlecht steht^^ man sollte diese Kunst doch unter der Kategorie Extremsport laufen lassen

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Kerry
Verfasst am: 08.04.2010, 20:27 Antworten mit Zitat
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Hexer hat Folgendes geschrieben:
Kerry hat da mal "ungünstige Erfahrungen" mit qualmenden haaren gemacht


Smile Hatte und habe aber genügend Haare in ausreichender Länge, fiel nicht so auf...auf der Bühne wirkt das bestimmt total theatralisch, dann auch so mit panisch von der Bühne springen und den Kopf im nächstgelegenen Wassereimer löschen. Smile
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temotshin
Verfasst am: 09.04.2010, 08:18 Antworten mit Zitat
Beiträge: 85
Würde es helfen, wenn man irgendwie das Ding einfettet...es stört ungemein gerade beim Trainiren XD denn ich habe die Gewohnheit anscheinend einen ungünstigen Winkel für mich zur Sonne zu haben^^ und ich habe die berechtigte Angst bei meinem Verhalten das sie dann iregndwann zu Boden geht da ich zucke^^ egal das kann man hier ja nebenbei diskutieren, ich bräuchte noch ein paar tipps zum Gestalten des Programmes^^

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Kerry
Verfasst am: 09.04.2010, 08:40 Antworten mit Zitat
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temotshin hat Folgendes geschrieben:
Würde es helfen, wenn man irgendwie das Ding einfettet...


Waaahhh? Was will er machen? Nicht einfetten...da glitscht die doch nur noch und läuft gar nicht mehr schön...aber probiers mal aus, ich hatte meine Kugeln schonmal mit Sonnencreme eingematscht, das war nix...bisschen Sonnencreme auf die Haut, also wie im Sommer halt normal...aber das hilft nix gegen diese Sammellinseneigenschaft der Kugel. Nimm halt ne Schwarze. Was anderes fällt mir nich' ein.

Gestalten des Programms...jo, bin ich auch grad wieder dabei...da gabs doch einiges an Kritik, mir wurde meist gesagt: Du musst labern, labern labern labern, schindet Zeit und Geschichten kommen gut aufm Mittelaltermarkt. Mein erster Charakter is aber nunmal eher stumm, kommt gerade bei kleineren Kindern eigentlich gut an und ich habe mir gestern mit Christine hier nochmal das eine Mittelalter/Renaissance Programm vom Ferret angeguckt, ist irgendwo auf YouTube (such mal nach "Ferret contact juggling" oder so), da spricht er NUR und kontaktjongliert zeitgleich. Fand ich ziemlich abturnend. Die Kontaktjonglage selbst ist so optisch finde ich, dass ich da eigentlich nur Musik zur Untermalung haben will, alles andere lenkt mich von der Schönheit der KJ ab...nja, Geschichte drumherum...da gibts ja mindestens einen der das so macht(e), fand ich immer sehr genial, weils halt auch verschiedene Programme waren...ich finde gerade in der MA Szene gibts halt viele Leute, die auf mehreren Märkten unterwegs sind oder auch mal das ganze Wochenende Eintritt bezahlt haben, ich fühl mich da doof, wenn ich denen 2-3 mal täglich ein und dieselbe Geschichte erzähle, das dann auch noch von Freitag bis Sonntag. Gibts ja einige die improvisieren sehr genial, siehe Tom Tak aka Jolandolo vom Birkenschwamm.
Impro Gelaber kann ich nicht, das würde ich auch erst nach Ausbildung in Richtung Schauspielerei versuchen, liegt halt jetzt an Dir, ich weiss nicht, was für'n Typ Mensch Du bist und in welcher Truppe Du unterwegs bist. Soll ja auch zu den anderen passen.
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Doro
Verfasst am: 09.04.2010, 10:04 Antworten mit Zitat
Beiträge: 149
Kerry hat Folgendes geschrieben:
...ich fühl mich da doof, wenn ich denen 2-3 mal täglich ein und dieselbe Geschichte erzähle, das dann auch noch von Freitag bis Sonntag.


Du kannst ja eine größere Geschichte erzählen. Also jetzt nicht einen ganzen Roman oder so, aber unterteilt in mehrere Etappen. Dann die Auftritte immer leicht variieren und zum Beispiel von einer Reise erzählen, die dann beim letzten Auftritt vor Ort endet. Zu rot dürfte der Faden in der Geschichte nicht sein, klar Leute die erst Sonntags da sind müssen auch noch verstehen worum es geht.

@temotshin
Wenn du live-musik hast, steigert die sich dann auch so wie deine Tricks oder passt sie sich allgemein deinem Tempo an?

Gruß
Doro

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temotshin
Verfasst am: 10.04.2010, 17:43 Antworten mit Zitat
Beiträge: 85
Ich denke auch Kontaktjonglage lebt von seiner mystik. Die macht man kaputt wenn man etwas sagt, daher wir haben eine Einleitung wie wir auf die Kugel kommen, die ist relativ einstudiert, je nach dem was zu vor kam. Ansonsten sag ich nur ein paar Worte, wenn ich mit dem Publikum und der Kugel arbeite. Also wenn ich es miteinbinde in mein Programm, aber das ist nur 1 2 Sätze, ansonsten muss das Stumm bleiben. Kugel einfetten ist stumpfsinn, sie wirkt dann nicht mehr wie eine Sammellinse, das ist positiv, ist aber kaum noch spielbar, besonders wenn sie dann auf die Kleidung kommt.

Die Musik haben wir in mehrere Etteppen eingeteilt. Wir haben es uns sehr einfach gemacht, also immer wieder die selbe Melodie für den selben Abschnitt. Das überforder keinen, denn keiner von uns ist Musiker. Ist auch nur ein Glockenspiel, Zimbeln und ein Gong wie eine Trommel. Und ich richte mich immer nach der Musik. Ich persönlich höre auch wenn es Still ist dann halt im inneren Ohr die Musik nach der ich mich richte, so kann ich mich auf die Musik der anderen einstellen. Wir verabreden immer Bewegungen die den anderen zeigt, jetzt zum nächten Part. also vom leichten Gong anschlagen immer wieder zu Gongschlägel bei einem Wurf. es ist die einfachste Variante, wir müssen erstmal das ordentlich hinbekommen bevr es weiter geht.

Meine jetzige Choreographie die ich mir ausgedacht abe sieht vor, dass ich im Prinzip mich zzwischen Vierekcpunkten immer wieder bewege. Das ich mich durch eine Drehung um mich selbstg, oder durch SSitestepps mich dahin bewege so das alle immer etwas frontales sehen . Die äußersten sehen dabei leider immer mal wieder meinen Rücken, bkommen dafür aber halt als Entschädigung auch immer wieder Frontal. ic denke so kann da was werden. Tipps sind immer gerne geseehn. Vieleicht bin ich dieses Jahr auch mal so mutig und lade mal Bewerbungsvideo hoch, so dasss andere Fachkenner mich bewerten können Smile.

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Kerry
Verfasst am: 11.04.2010, 08:12 Antworten mit Zitat
Benutzer-Profile anzeigen Beiträge: 1671
temotshin hat Folgendes geschrieben:
Ich denke auch Kontaktjonglage lebt von seiner mystik. Die macht man kaputt wenn man etwas sagt, daher wir haben eine Einleitung wie wir auf die Kugel kommen


Japp, absolut. Da stimm' ich Dir zu. Da muss man schon eine sehr mysteriöse Geschichte haben und die dann auch noch richtig professionell vortragen können...das mit dem nicht reden verkennen viele, weil sie eben ne Geschichte erwarten, aber man kann auch auf andere Arten eine Geschichte erzählen...
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temotshin
Verfasst am: 12.04.2010, 08:57 Antworten mit Zitat
Beiträge: 85
Gut, wie die Geschichte ist, dass ist natürlich von der Art des Auftrittes abhängig. Da wir eher alles lustig Gestalten und für gewöhnlich ich die Kugel spiel nach dem ich auf den Scherben gespielt habe, oder andersherum, kann man das natürlich locker verbinden und eine fixe Überleitung machen und dann wird es eh ganz still. Ansonsten zu hochtrabend sollte man es nicht machen, soll schließlich in letzter Instanz den Leuten Spaß machen das Programm ich will sie nicht missionieren XD.

PS dieser Pc ist einfahc zu langsam für mich, also bitte entschuldigt diese furchtbare Rechtschreibung, aber der Pc ist beim tippen gut mit den Zeichen einen Satz hinter mir und das korrigeren...naja wenn es was offizielles gibt, geb ich mir Mühe, ansonsten nehmt es als Beschäftigungstherapie, dass Raten was der Idiot jetzt schon wieder versucht hat zu schreiben.

Angenehmes umherkugeln.

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